BuiltWithNOF

3. Internationale Tattoo-Convention Ludwigsburg, 25. – 27. April 2003

Zum 3. Mal fand vom 25. – 27. April 2003 die Internationale Ludwigsburger Tattoo-Convention statt. Aus Platzgründen mußte Veranstalter Buffy dieses Mal vom seitherigen Veranstaltungsort, dem alten „Scala“-Kino mit seinem ganz besonderen Flair, in die Ludwigsburger Liederhalle am Hauptbahnhof ausweichen. Aber auch diese neue Location wußte zu überzeugen. Das Jugendstil-Ambiente bildete einen netten Kontrast zu den Tattoos und – was uns besonders freute – aufgrund der besseren Lichtverhältnisse konnte man deutlich besser fotografieren.

Den Schwerpunkt der Convention bildeten, wie schon im Vorjahr, die Tätowierer aus dem Raume Stuttgart, wo es inzwischen eine recht gute Szene gibt. Bedauerlich war zwar, daß zwei der besten Tätowierer, Maik Frey aus Esslingen und Luke Atkinson aus Stuttgart, nicht da waren, aber ansonsten war fast alles vertreten, was im Schwabenländle in Sachen Bodyart Rang und Namen hat, z.B. Powwow Tattoo aus Reutlingen, Tschatscho aus Leonberg, Cactus Tattoo aus Winnenden, Don’t Panic-Tattoo by Go/Go aus Gomadingen, Tattooster aus Stuttgart oder Needles & Pins aus Ludwigsburg. Aus dem restlichen Deutschland wußten insbesondere Snüden und sein Team aus Forchheim und das Team von Por Vida aus Lahnstein zu überzeugen. International war sicherlich Spanien mit Black Indian Tattoo aus Madrid, Pro Art Tattoo aus Barcelona und Red Devil Tattoo aus Barcelona in der Überzahl. Aber auch der auf deutschen Conventions sehr oft präsente Edward von
Spirit of Dragon aus Weißrußland sowie Sparta Tattoo aus Holland und Tahiti Tattoo aus Tahitio trugen zum internationalen Flair bei.

Eine Besonderheit der Ludwigsburger Convention ist, daß es täglich nur einen einzigen Contest, nämlich den „Best of day“, gibt. Hier konnten einige wirklich sehr gute, aktuell gestochene Werke bewundert werden. Überhaupt war insgesamt an den Ständen der Tätowierer sehr viel Betrieb; gerade gegenüber dem Vorjahr war hier eine deutliche Steigerung festzustellen.

Abgerundet wurde das Programm durch Kampfsport- und Airbrushvorführungen sowie durch Live-Musik. Sehr positiv fiel das Rauchverbot in der Halle auf – im Gegensatz zu anderen Conventions konnte man auch spät abends noch vernünftig atmen. Auch die besondere Kinderfreundlichkeit ist eine Stärke in Ludwigsburg. So kann man sich auch den Nachwuchs für die Bodyart heranziehen. ;-)

Insgesamt war die Ludwigsburger Convention eine gelungene kleine Veranstaltung, zu der man Buffy und seinem Team gratulieren kann.